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OstermarschOstermarschWarum erhitzte der Atombombenbau der frühen 1960er zahlreiche Gemüter? Innerhalb der SJD-Die Falken entzündeten sich Konflikte um die Teilnahme an den Ostermärschen. Mit welchen Argumenten stritten die Seiten und wo fand die Debatte statt?

Zu Beginn der 1960er-Jahre ängstigte die atomare Aufrüstung viele Menschen in Ost und West. Ausgehend vom Aldermaston March (bei London) schlossen sich auch in Deutschland mehr und mehr Aktivist*innen zusammen, um gegen die Herstellung (und den Gebrauch) von Atomwaffen zu protestieren. Den Ostermärschen ging die Initiative „Kampf dem Atomtod“ voraus, welche u. a. von DGB und SPD 1958 lanciert worden war. Aufgrund der vermuteten prosowjetischen Haltung zahlreicher Ostermarschierer*innen distanzierten sich die SPD und Teile der Falken ab ca. 1963 von den Märschen – Flügelkämpfe waren die Folge. Die Auseinandersetzungen schlugen sich auch in der damaligen Verbandszeitschrift, der Jungen Gemeinschaft (JG), nieder.

Schwierigkeitsgrad: Profis

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