Marianne Berger, geb. Oldehoff, Lehrerin a.D.: »Ich unterstütze das Archiv, weil nachkommende Generationen nicht nur die Geschichte der Herrschenden erfahren sollen«. |
| Mitteilungen Ausgabe 2010-II |
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Zu unserer nächsten Archivtagung lade ich Euch herzlich ein. Sie findet nicht mehr im Oktober statt, sondern im Januar – genauer am 21. und 22. Januar 2011. Wir befassen uns dort mit Mädchen- und Frauenarbeit in der Arbeiterjugendbewegung und ihrer Bedeutung für die Emanzipation und die Gleichstellung der Geschlechter. Im Anschluss daran, am Sonntag, den 23. Januar 2011 findet ab 11 Uhr unsere Mitgliederversammlung statt. Wer Interesse an der Mitarbeit im Vorstand des Förderkreises hat, den bitte ich, sich bei mir zu melden. Ende Juli erreichte den Vorstand des Förderkreises die traurige Nachricht vom Tod Roland Gröschels. Roland hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv um die Geschichte der Arbeiterkinder- und Arbeiterjugendbewegung gekümmert, Quellen gesucht, Aufsätze verfasst, häufig referiert. Er hat Geschichte geschrieben aus der Sicht desjenigen, der in dieser Geschichte gelebt und in seiner aktiven Zeit in vielen Funktionen in den Falken diese Geschichte auch mitgestaltet hat. Roland hinterlässt eine große Lücke. Der Vorstand bat Heinrich Eppe und mich, ihn in diesen Mitteilungen zu würdigen. Wir haben jetzt im Vorstand einen leibhaftigen Staatssekretär. Kurz vor Erreichen der gesetzlichen Altersgrenze wurde unser Genosse Klaus Schäfer zum Staatssekretär im Frauen, Familien und Jugendministerium des Landes NRW ernannt. Wie eng aktuelle Themen der SJD – Die Falken mit der Geschichte der Arbeiterjugendbewegung verbunden sind, zeigt die überraschend positive Reaktion auf unsere Idee, das Jahresthema der Falken »die Gruppe macht’s« als Schwerpunkt auf der Archivtagung 2012 zu diskutieren. Bodo Brücher, Karl Heinz Lenz und Theo Schneid beziehen in diesen Mitteilungen aus sehr unterschiedlichen Sichtweisen Position zu diesem Thema. Diese Positionen sind reflektiert und auch wissenschaftlich begründet, aber sie sind auch Teil der Biografie der Autoren. Arne Schäfers Beitrag über die Peergruppen eröffnet auf die Frage nach dem Stellenwert und der Bedeutung der Gruppe für die Entwicklung junger Menschen einen weiteren Zugang. Am Samstag, den 4. September, kam eine Urkunde der Landesregierung NRW, dass das Archiv für sein Projekt »Falkenforscher 2008: Mieke und die Kinderrechte« ausgezeichnet worden sei. Auf unsere Frage im letzten Heft nach der unbekannten Person auf dem kubanischen Abzeichen gab es zahlreiche Anrufe und Zuschriften, die auf dem Abzeichen José Julián Martí y Pérez erkannt haben. Wir bedanken uns auf diesem Weg bei allen, die ihr Wissen mit uns geteilt haben und freuen uns über die zahlreichen Reaktionen, die zeigen, dass die Mitteilungen tatsächlich gelesen werden. Mit dem Wunsch, dass diese Mitteilungen ebenso intensiv gelesen werden und Euch Anregungen geben, wünsche ich Euch alles Gute und freue mich, möglichst viele von Euch im Januar 2011 zu sehen. |
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 21:07 Uhr |







