Andrea Nahles, Literaturwissenschaftlerin, Mitglied des Bundestages, Generalsekretärin der SPD: »Ich engagiere mich für das Archiv der Arbeiterjugendbewegung, weil ich es als Parlamentarierin wichtig finde, das kulturelle Gedächtnis der Sozialdemokratie zu bewahren«. |
| Herbert Fuchs gestorben |
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| Dienstag, den 01. Februar 2011 um 00:00 Uhr |
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Am 16. September 2010 ist unser Genosse Herbert Fuchs im Alter von 72 Jahren verstorben. Herbert stammt aus einer sozialdemokratischen Familie, ich erinnere mich an eine private Feier „100 Jahre Sozialdemokraten - Familie Fuchs“. Von Kind an hat er schon plakatiert, die Mitgliedschaft bei den Falken war selbstverständlich, schon hier lernte er seine spätere Frau Elke kennen, und im Alter von 16 Jahren trat er der SPD bei.
Nach der Lehre als Buchdrucker und dem Ersatzdienst ging er nach Brauschweig, um dort Lehramt zu studieren - in Hamburg ging das ohne Abitur nicht. Bis zu seiner Pensionierung war er als überzeugter Gesamtschullehrer an der Schule in der Meerweinstraße tätig. Seine Ausbildung machte ihn fähig zur Gestaltung vieler regelmäßiger Zeitungen („Bramfeld heute“) und aufwändigen Broschüren zu den Wahlkämpfen. Auch schrieb er die Geschichte der SPD Wandsbek auf. Die von ihm für den Distrikt entwickelte Form der Mitgliederbriefe behalten wir bis heute bei. Sein Wirken bei dem noch heute bestehenden Falken-Singkreis hat uns drei CDs mit Liedern beschert, die bundesweit verkauft wurden. Herbert hatte viele Jahre lang verschiedene Funktionen - stellvertretender Distrikts-Vorsitzender, Schriftführer, Delegierter in Kreis und Land -, in der Kommunalpolitik war er lange Bezirksabgeordneter. In den letzten Jahren gab er seine ganze Kraft dem Förderverein des Museums der Arbeit in Barmbek - als Vorstandsmitglied prägte er die Arbeit dort entscheidend mit. Herbert Fuchs hat Spuren hinterlassen - wir werden ihn nicht vergessen. Jens Schwieger, Distrikt Bramfeld-Süd
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