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Start Über uns! Archiv der Arbeiterjugend

Eric Schley, Diplom-Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, Beisitzer im Bundes-F-Ring der SJD-Falken: »Förderer der Arbeit des Archivs der Arbeiterjugendbewegung zu sein, ist für mich als Mitglied der sozialistischen Jugendbewegung selbstverständlich. Der kritische Umgang mit unserer Verbands- und Bewegungsgeschichte ist Teil unserer Verbandsidentität. Das Archiv hat in den letzten Jahrzehnten für die sozialistischen Kinder- und Jugendarbeit vor Ort zur Verfügung gestanden und mit außergewöhnlichen Materialien so mancher Gruppenstunde zu tieferen historischen Erkenntnissen verholfen, als dies sonst möglich gewesen wäre«.

Das Archiv in Oer-Erkenschwick PDF Drucken E-Mail

Die Bestände des Archivs der Arbeiterjugendbewegung gliedern sich in die Archivbibliothek, das Aktenarchiv sowie Sammlungen nichtschriftlichen Archivguts. Die Archivbibliothek umfasst über 33.000 katalogisierte Monographien sowie ungefähr 2.600 verzeichnete Zeitschriftentitel. Eine viel gefragte Spezialsammlung der Bibliothek bilden die über 630 Fußball- Fanzines. Den Kern des Archivs bilden die Aktenbestände. Schwerpunkte sind hier die Überlieferungen der SJD – Die Falken nach 1945 (Bundesvorstand und Gliederungen), der Internationalen Falkenbewegung – Sozialistische Erziehungsinternationale (IFM-SEI) und des Sozialistischen Hochschulbundes (SHB). Hinzu kommen kleinere Bestände von weiteren Jugendorganisationen.

Heinrich Eppe, früherer Leiter des Archivs der Arbeiterjugendbewegung, im Gespräch mit Professor Masatake Hota (Japan), 1988  Der Bundesvorstand der Sozialistischen Jugend Deutschlands – Die Falken entschloss sich Mitte der 1970er Jahre ein Archiv für die Geschichte der Arbeiterjugendbewegung zu gründen. Errichtet wurde das Archiv neben dem Salvador-Allende-Haus, einer der Bundesbildungsstätten der SJD – Die Falken, in Oer-Erkenschwick am Nordrand des Ruhrgebiets.

 Seit der Fertigstellung des Erweiterungsbaus 2005 verfügt das Archiv nun über zwei große Magazinräume, die mit ca. 4000 Regalmetern auch in der Zukunft ausreichend Raum bieten, um die Zeugnisse der Geschichte der Arbeiterjugendbewegung zu bewahren. Für die Nutzer des Archivs existiert ein ansprechender Arbeitsraum mit eigener Handbibliothek. Mit zum Archiv gehören Seminar- und Büroräume sowie spezielle Arbeitsräume für den Umgang mit Film- und Tondokumenten, für die Bearbeitung des Archivguts und die Sichtung von Dokumenten auf Mikrofilm. Die Bestände des Archivs werden zu unterschiedlichen Belangen genutzt. Ob es sich um die Bildungsarbeit im Jugendverband handelt, die Abfassung von Facharbeiten durch SchülerInnen und Studierende oder die wissenschaftliche Forschung in den Bereichen Pädagogik und Geschichte: Das Archiv steht allen Nutzern offen und bietet mit seinen verschiedenen Einrichtungen gute Arbeitsmöglichkeiten. Unterstützt wird das Archiv auch von der Stiftung zur Förderung des Archivs der Arbeiterjugendbewegung und der sozialistischen Kinder- und Jugendarbeit.

 

 

 

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