Vom 14. bis zum 17. April 2025 hat das Archiv der Arbeiterjugendbewegung geschlossen.
Nach den Feiertagen - ab Dienstag, 22. April 2025 - sind wir aber wieder zu den üblichen Öffnungszeiten für euch da.
Danke für euer Verständnis und einige schöne, sonnige Tage!
Euer Archivteam
Endlich ist es so weit: Ein neuer Band in unserer Schriftenreihe ist erschienen!
„Anna Siemsen: Mein Leben in Deutschland und weitere Texte“, herausgegeben von Hannelore Faulstich-Wieland, Sinah Mielich und Florian Muhl, gibt Einblicke in die Selbst- und Weltsichten der entschiedenen Sozialistin, Pazifistin und Antifaschistin Anna Siemsen (1882–1951).
Gerahmt werden Siemsens Beobachtungen, Erfahrungen und Deutungen zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus durch eine kritische Würdigung des hier erstmals veröffentlichten autobiografischen Manuskripts „Mein Leben in Deutschland vor und nach 1933“ – das Original liegt in der Houghton Library, Box: 20, MS Ger 91, (212) – sowie zwei erziehungswissenschaftliche Zugänge zu ihrem Leben und Werk. Drei ergänzende Originaltexte von Siemsen zeugen von ihrem großen politischen Engagement und ihrer um fassenden Auseinandersetzung mit Fragen von Bildung und Erziehung zwischen den 1920er und 1940er Jahren, die sie zu einer der bedeutendsten Pädagog:innen der Sozialdemokratie in der Weimarer Republik machten.
Bestellen könnt ihr den Band in jeder Buchhandlung, aber auch direkt bei uns im Archiv der Arbeiterjugendbewegung (Preis: 19 € inkl. Porto und Verpackung). Hierzu genügt eine Nachricht an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die aktuellsten Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung sind da! Die Mitteilungen 2024-II befassen sich mit den Beiträgen aus dem Forschungsworkshop "Arbeit-Jugend-Bewegung" im August 2024, u. a. mit einer Keynote von PD Dr. Stefan Müller (Bonn) zu den Möglichkeiten und Herausfoderungen von Oral History. In diesem Zusammenhang auch nochmal der Hinweis auf unser neues Projekt "arbeiter:innenjugendbewegt geprägt"! Füllt gern unseren lebensgeschichtlichen Fragebogen aus unter: https://arbeiterjugend.de/projekte/arbeiter-innenjugendbewegt-gepraegt.html.
Neben den Beiträgen des Forschungsworkshops gibt es aber wie immer noch viel mehr zu lesen und zu entdecken: Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Geschichte der Arbeiter*innenjugend, ein fotografischer Streifzug durch 120 Jahre Arbeiter:innenjugend oder auch der Hinweis auf unsere kürzlich veranstaltete Jahrestagung "Solidarität ist unsere Waffe!".
Mitglieder des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" erhalten die zwei Mal jährlich erscheinenden Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung automatisch per Post oder E-Mail. Allen anderen Interessierten stellen wir die Mitteilungen gerne als gedrucktes Exemplar für 5 Euro (inkl. Versandkostenpauschale) zur Verfügung. Hierzu genügt eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Alle Ausgaben - sowohl die aktuellste als auch ältere Ausgaben der Mitteilungen - sind kostenlos downloadbar auf unserer Homepage, siehe: https://www.arbeiterjugend.de/publikationen/zeitschrift-mitteilungen.html.
Viel Freude bei der Lektüre!


Die aktuellsten Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung sind da! Die Mitteilungen 2024-I befassen sich mit dem Thema der Jahrestagung des Archivs im Januar 2024: „‘Vorwärts und nicht vergessen!' Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung als Gedächtnisort". Neben den Beiträgen der Jahrestagung gibt es aber wie immer noch viel mehr zu lesen und zu entdecken: Rezensionen zu aktuellen Büchern zur Geschichte der Arbeiter*innenjugend, ein Rückblick auf den Arbeiterjugendtag 1974 in Köln, Nachrufe auf verstorbene Weggenoss:innen, die Zusammenfassung aller Beiträge der Mitgliederversammlung des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" im Januar 2024 sowie Veranstaltungshinweise.
Ganz besonders möchten wir auf unser neues Projekt hinweisen: arbeiter:innenjugendbewegt geprägt! Hinweise zum Oral-History-Projekt und zum lebensgeschichtlichen Fragebogen findet ihr unter: https://arbeiterjugend.de/projekte/arbeiter-innenjugendbewegt-gepraegt.html.
Mitglieder des Förderkreises "Dokumentation der Arbeiterjugendbewegung" erhalten die zwei Mal jährlich erscheinenden Mitteilungen des Archivs der Arbeiterjugendbewegung automatisch per Post oder E-Mail. Allen anderen Interessierten stellen wir die Mitteilungen gerne als gedrucktes Exemplar für 5 Euro (inkl. Versandkostenpauschale) zur Verfügung. Hierzu genügt eine E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
Alle Ausgaben - sowohl die aktuellste als auch ältere Ausgaben der Mitteilungen - sind kostenlos downloadbar auf unserer Homepage, siehe: https://www.arbeiterjugend.de/publikationen/zeitschrift-mitteilungen.html.
Viel Freude bei der Lektüre!


"'Solidarität ist unsere Waffe!' Internationale Begegnungen, gemeinsame Kämpfe und (enttäuschte) Hoffnungen" ist das Jahresthema unserer Archivtagung am 17. und 18. Januar 2025. Die internationale Solidarität mit emanzipatorischen, demokratischen Bewegungen weltweit hat sich die Arbeiter:innenjugend stets auf die roten Fahnen geschrieben - ob nun mit Salvador Allende in Chile, den Kämpfer:innen gegen das südafrikanische Apartheidsregime, den Sandinisten in Nicaragua oder der algerischen Unabhängigkeitsbewegung. Aus globalgeschichtlicher Perspektive entstanden weltweite Netzwerke und Räume fortschriftlicher Politik. Internationalismus wurde so von einem abstrakten Bekenntnis zu einem identitätsstiftenden Moment, erfahrbar in konkreten Begegnungen. Dass die gesetzten Hoffnungen oft enttäuscht wurden, ist allerdings ein ebenso wichtiger Teil der Geschichte internationaler Solidarität.
Mit einem einführenden Vortrag von Ravi Ahuja (Göttingen) blicken wir auf der Jahrestagung zunächst zurück auf den Internationalismus in der Arbeiter:innenbewegung. Maria Daldrup und Arne Schott (Oer-Erkenschwick) gewähren sodann einen Einblick in politische Plakate zu internationaler Solidarität aus dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung. In Referaten werden Solidaritätskampagnen mit Nicaragua (Klaus Heß) bzw. Chile (Werner Ley), Spanien und Portugal (Bernd Vallentin) näher beleuchtet. Vier Gesprächsforen dienen dem vertiefenden Austausch und einer kritischen Reflexion internationaler Solidaritätserfahrungen. Abschließend geben uns Estefania Casajus und Karl Müller-Bahlke (Berlin) Einblicke in die aktuelle internationale Arbeit der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken.
Die Archivtagung findet in Präsenz in den Räumlichkeiten des Archivs der Arbeiterjugendbewegung statt. Die Teilnehmer:innenzahl vor Ort ist allerdings begrenzt, sodass derzeit nur noch bedingt Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Für kurzfristige Anmeldungen zur Jahrestagung des Archivs der Arbeiterjugendbewegung bitten wir deshalb um eine Rückfrage per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!!
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!

Das Archivteam ist vom 3. bis zum 13. Oktober 2024 in den Herbstferien. Mails und Briefe werden nicht gelesen, telefonisch erreichbar ist nur die Mailbox.
Ab dem 14. Oktober 2024 sind wir wieder zu den üblichen Öffnungszeiten von Montag bis Freitag, 9-16 Uhr, erreichbar.
Herzliche Grüße!
Euer Archivteam!
Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung ist seit über 40 Jahren ein Gedächtnisort der Arbeiter*innenjugendbewegung. Die Jahrestagung „'Vorwärts und nicht vergessen!' Das Archiv der Arbeiterjugendbewegung als Gedächtnisort" stellt das Erinnern derjenigen in den Fokus, die nach 1945 in der Jugendverbandsarbeit sozialisiert wurden. Welchen Einfluss hatten diese Erfahrungen und Erlebnisse auf ihr weiteres Leben? Welche Wert- und Normvorstellungen, welche Kompetenzen und Fertigkeiten sind in dieser Lebensphase vermittelt? In Vorträgen von Prof. Dr. Barbara Stambolis (Münster), Maria Daldrup und Arne Schott (Oer-Erkenschwick), Prof. Klaus Schäfer (Köln) und Harald Wirbals (Herten) wird die Bedeutung des Erinnerns herausgearbeitet. In Erzählcafés wird anschließend ein Raum eröffnet, sich über arbeiter*innenjugendbewegte Erinnerungen und Prägungen auszutauschen. Das Programm zum Download findet ihr auch nochmal hier.
Die Jahrestagung bildet den Auftakt für eine vertiefende Beschäftigung mit Erinnerungen von Arbeiter*innenjugendbewegten, für lebensgeschichtliche Interviews (Oral History) sowie die Sammlung von autobiographischen Materialien im Archiv der Arbeiterjugendbewegung.
Die Archivtagung findet in Präsenz in den Räumlichkeiten des Archivs der Arbeiterjugendbewegung statt. Die Teilnehmer*innenzahl vor Ort ist allerdings begrenzt. Anmeldungen zur Jahrestagung des Archivs der Arbeiterjugendbewegung werden bis zum 15. Januar 2024 erbeten über das Anmeldeformular. Einfach ausgefüllt per Post (Archiv der Arbeiterjugendbewegung, Haardgrenzweg 77, 45739 Oer-Erkenschwick) oder Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) an uns senden.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme!


Am 23. September 2023 begeht das Archiv der Arbeiterjugendbewegung mit einem Festakt in Oer-Erkenschwick seinen 40. Geburtstag! Gemeinsam mit uns nahestehenden Vertreter*innen aus Politik und Öffentlichkeit, Wissenschaft und Archivwesen, Jugendverbänden und Förderkreis feiern wir dieses Jubiläum.
Los geht es um 14.45 Uhr mit einer Begrüßung und Einführung von Prof. Klaus Schäfer (Staatssekretär a.D., Köln), dem Vorsitzenden unseres Kuratoriums, sowie einem kurzen Grußwort von Dr. Rolf Mützenich (MdB, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion). Es folgen Grußworte von Lorenz Bahr (Staatssekretär im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration, NRW), Frederick Cordes (Generalsekretär der SPD NRW) und Johannes Kemper (stellv. Bürgermeister von Oer-Erkenschwick, SPD).
In zwei Gesprächsrunden werden wir dann über die Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Archivs der Arbeiterjugendbewegung sprechen. Hierzu freuen wir uns auf Vertreter*innen aus der Archiv- und Forschungslandschaft (Prof. Dr. Stefan Berger, Dr. Anja Kruke, Dr. Susanne Rappe Weber, Prof. Dr. Barbara Stambolis) ebenso wie aus dem Archiv der Arbeiterjugendbewegung (Maria Daldrup, Arne Schott), dem Förderkreis und Zeltlagerplatz e. V. (Konrad Gilges und Heike Langneff-Riedel) und der SJD - Die Falken (Maja Iwer, Loreen Schreck).
Musikalisch begleitet wird der Festakt von Naima Tiné und Frieder Kurbjeweit.
Im Anschluss nehmen wir euch ab 18.30 Uhr mit auf eine Führung durch das Archiv der Arbeiterjugendbewegung, bevor wir dann ab 19.30 Uhr bei einem gemeinsamen Abendessen und Arbeiterliedern den Abend ausklingen lassen.
Das Programm findet ihr hier zum Download: 2023_Jubiläum_Programm
Wir bitten um eine Anmeldung zum Archivjubiläum am 23. September 2023 per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter: 02368-55993.
Wir freuen uns auf euch!